AUSGEWÄHLTE STIMMEN 2007

NZZ am Sonntag, 2. September 2007, «Heinrich Gebert gestorben im Alter von 90 Jahren, Unternehmer»


Zusammen mit seinem Bruder Klaus übernahm er die Geschäftsführung des Familienunternehmens Geberit und brachte es aus der Krise; heute gehört Geberit zu den Marktführern in Sanitärtechnik. Liebevoll-spötisch nannte man den Unternehmer «WC-König». Im Unterschied zu anderen verwendete dieser König manche Million für öffentliche Zwecke, er war ein diskreter Gönner für Wissenschaft und Kunst. Die Gebert Rüf Stiftung fördert etwa angewandte Forschung, und Heinrich Geberts Millionenbeiträge ermöglichten die Eröffnung des Museums Liner in Appenzell.

NZZ, 18./19. August 2007, «Heinrich Gebert gestorben»


Nach Angaben aus dem Geberit-Konzern ist Heinrich Gebert am 8. August im Alter von 90 Jahren gestorben. Heinrich Gebert zählte zu den starken Kräften, die den Sanitärtechnik-Konzern Geberit aufgebaut haben. Zusammen mit seinem Bruder Klaus übernahm er 1953 die Führung des damals wirtschaftlich unter Druck geratenen Familienunternehmens. «Geberit» wurde von den Brüdern zur Marke gemacht, und sie weiteten die Geschäfte international, vor allem nach Deutschland, aus. Mitte der achtziger Jahre zog sich Gebert aus der operativen Führung zurück, später wurde das Unternehmen verkauft. 1997 hat er die Gebert Rüf Stiftung gegründet und mit einem Kapital von CHF 220 Mio. ausgestattet; diese ist unter anderem den Themen Wissenschaft, Unternehmertum und Innovation verpflichtet.

CASH, 14. Juni 2007, «130’000 Franken Startkapital für Unternehmensgründer»


Für venture kick, der als Sonderfonds organisiert ist, setzen sich bereits zwei Stiftungen ein: Die ERNST GÖHNER STIFTUNG und die Gebert Rüf Stiftung. «Wir engagieren uns für venture kick, weil der Wohlstand der Schweiz davon abhängt, wie sich Wissen und Innovation zu Produkten und Unternehmen entwickeln», sagt Pascale Vonmont, stellvertretende Geschäftsführerin der Gebert Rüf Stiftung. Jetzt werden weitere Geldgeber gesucht. Das sollte kein Problem sein, zumal die Initiative auf grosses Echo stösst. Dazu Vonmont: «Es ist das grösste Projekt in der Jungunternehmerförderung, an dem alle am Lebens- und Wirtschaftsstandort Schweiz interessierten Personen partizipieren und einen Beitrag leisten können.»