AUSGEWÄHLTE STIMMEN 2010

UZH-News, 8. Dezember 2010, Social-Media-Offensive


Mit Hilfe von swissnex knüpfen Schweizer Hochschulen in die USA und nach Asien Kontakte. Im swissnex-Büro San Francisco ist der innovative Geist des Silicon Valley mit Händen greifbar. Aktuelles Beispiel: ein Trainingsprogramm für Schweizer Hochschulen im Bereich «Social Media» in Zusammenarbeit mit der Gebert Rüf Stiftung.

Die Gebert Rüf Stiftung in der (ideologisch getrübten?) Sicht des Soziologieprofessors Ueli Mäder, Universität Basel; 20. November 2010


Wie Reiche denken und lenken, Rotpunktverlag Zürich, Kapitel 5.10, Spenden und Stiftungen, Zürich 2010, S. 216 - 218: «(...) Doch das alte, verschwiegene Mäzenatentum weicht dem publikumswirksamen Geben. Wohltätigkeit sucht auch in der Schweiz zunehmend das Scheinwerferlicht. So Heinrich Gebert. 1997 verkaufte er seine (WC-) Geberit-AG für 1,5 Milliarden Franken und finanzierte damit die Gebert-Rüf-Stiftung. Sie ist, mit 220 Millionen Franken ausgestattet, die grösste Wissenschaftsstiftung der Schweiz. «Die Herrschenden brauchen keine Philanthropen, um an der Macht zu bleiben,» sagt uns Politologe Georg von Schnurbein. Er leitet das Centre for Philanthropy Studies (CEPS) an der Universität Basel, die unter anderem von der Gebert-Rüf-Stiftung finanziert wird. Die Organisationen sitzen auch im Beirat. Die Allgemeinheit unterstützt die Stiftungen mit Steuererleichterungen, ohne konkret mitreden zu können. Wer das Geld hat, bestimmt, was förderungswürdig ist. (...) Der springende Punkt ist nach Zizek der, «dass man so viel Geld erst verschenken kann, wenn man es sich vorher genommen hat; oder wie die Liberalen sagen würden: wenn man es geschaffen hat.»

Aus dem E-Mail eines Eingebers, 28. Oktober 2010


Thanks for this information. We regret that Gebert Rüf Stiftung is not able to fund our project, but we appreciated very much the excellent administrative process flow of your foundation.

St.Gallen online, 6. September 2010, NETS/venture leaders schaffen über 1000 Arbeitsplätze


Die Ursprünge des Wettbewerbs führen zurück ins Jahr 2000, als die Gebert Rüf Stiftung das Programm NETS (New Entrepreneurs in Technology and Science) lancierte. Zu diesem Zeitpunkt steckte die Schweizer Startup-Förderung noch in den Kinderschuhen. Nur vereinzelt gab es an Schweizer Universitäten Initiativen, um Studierende auf ihrem Weg in die Selbständigkeit zu unterstützen. Rudolf Marty, Stiftungsratspräsident der Gebert Rüf Stiftung: «Es ist Ziel und Aufgabe der Gebert Rüf Stiftung, Lücken zu suchen und in einer frühen Phase mit einer Risikofinanzierung Projekte anzuschieben. Dass mit NETS eine nachhaltige Wirkung erreicht wurde, sieht man aus den Resultaten: So konnte das Programm nach fünf Jahren in das Bundesprogramm venturelab – dort als Programm venture leaders – verankert werden. Die Zahlen zeigen zudem den Erfolg für den Wirtschaftsstandort Schweiz.»

Echos zur wöchentlich erscheinenden Doppelseite «Wissen» in 20Minuten, Juli 2010


Aus dem Rektorat der Université de Genève: «Je vous remercie beaucoup de votre message et je salue l'action médiatique que vous soutenez. Vous prouvez que la science intéresse le public et nous devons, nous les institutions académiques, participer très activement au dialogue entre les mondes universitaires et la cité.»
Aus Zürich: «Wir von der Universität Zürich (...) sind sehr erfreut, dass es diese Doppelseite in 20Minuten gibt. Einerseits erreichen wir damit ein sehr grosses Publikum und andererseits erst noch ein junges. Ich hoffe darum, dass es diese Doppelseite noch lange gibt.»

Schweizer Monatshefte 977, April/Mai 2010


Gutes tun; Trends im Schweizer Stiftungswesen - Unter dieser Schlagzeile zeigen die Monatshefte in einem breit angelegten Themendossier die aktuellen Entwicklungen in diesem in jüngster Zeit höchst aktiven Bereich des NPO-Sektors. Bei einigen der geschilderten Trends ist die Gebert Rüf Stiftung mitbeteiligt oder gar federführend: www.schweizermonatshefte.ch

NZZ, 13. April 2010, Tue Gutes und rechne scharf


Das Basler Motto «Me gyt aber me sait nyt» ist passé. Die Stifter wollen ihr Vermögen zu Lebzeiten verteilen. Wohltätigkeit sucht das Scheinwerferlicht und stellt sich der öffentlichen Kritik. Stiftungen müssen ihr Tun rechtfertigen. Das wusste auch der Schweizer WC-König Heinrich Gebert. 1997 verkaufte er seine Geberit AG. Aus dem Erlös von CHF 1,5 Milliarden finanzierte er die Gebert Rüf Stiftung. Dotiert mit CHF 220 Millionen, ist sie die grösste private Wissenschaftsstiftung der Schweiz, jährlich spricht sie CHF 10 Millionen. Doch Gründer Gebert verzichtete auf einen Sitz im Stiftungsrat. Er überliess das Management den Profis. Allen voran Geschäftsleiter Philipp Egger. Mit Blick über die Basler Altstadtdächer erklärt er seine Idee von der «Stiftung des 21. Jahrhunderts». Er spricht von Kostenbewusstsein, Professionalität und unternehmerischem Denken; klassisches Manager-Deutsch. Doch eine Stiftung ist keine Firma. In der Geschäftsleitung fehlt der Marktdruck, im Stiftungsrat die «Checks and Balances» man kontrolliert sich selber. Egger sagt: «Wir müssen die Marktkräfte simulieren, und der Stiftungsrat muss sich selber hinterfragen.» Eggers Lösung lautet Transparenz. Als eine der ersten Stiftungen publizierte die Gebert Rüf Stiftung ihre Zahlen.

Aus dem Abschluss-Schreiben einer Projektleiterin, 16. März 2010


Eine Stiftung, die in nötigem Mass kontrolliert, die aber den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen vor allem extrem viel Freiheit lässt und Zeit, sich tatsächlich der Forschung zu widmen und nicht der Administration von Forschung! Dass dem Projekt und uns als Personen sehr viel Vertrauen entgegengebracht worden ist, haben wir von Anfang an gespürt. Auch schätzen wir uns glücklich, dass wir für all unsere Anliegen, kleine und grosse, immer ein offenes Ohr fanden, nie mussten wir auf eine Antwort warten oder nachfragen, einige Male wurden unbürokratische Lösungen gefunden.

NZZ, 8. Februar 2010, Schulabbruch - Zeugnis des Scheiterns?


In der Schweiz brechen jährlich rund 5000 Jugendliche die Schule ab. Warum gelingt es nicht, alle Schülerinnen und Schüler zum Abschluss zu führen?
(...) Ein Forschungsprojekt im Auftrag der Gebert Rüf Stiftung wollte es genauer wissen. Es wurde am Departement Erziehungswissenschaften der Universität Freiburg in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Strafrecht und Rechtsphilosophie sowie mit der Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz im Sommer 2007 gestartet. Nun liegen Ergebnisse vor.

5. Januar 2010, Daniel Zöbeli, Autor von «Jahresabschluss und Finanzen von Stiftungen» und «Rechnungslegung für Nonprofit-Organisationen», Orell Füssli Verlag AG Zürich


Besten Dank für Ihre Nachricht und den Hinweise auf Ihre Jahresrechnung im Internet; diese beachte ich schon seit mehreren Jahren interessiert. Sowieso finde ich, dass die Gebert Rüf Stiftung einer jener schweizerischen Förderstiftungen ist, die schweizweit am transparentesten informiert - so z.B. auch, was die Vermögensanlage betrifft.