AUSGEWÄHLTE STIMMEN 2011

E-Mail von Michael Otto, Biologielehrer der Kantonsschule Wattwil, als Rückmeldung zu seinem Besuchtermin «Schule im Labor», 12. Dezember 2011


Ich habe von der ZHAW Wädenswil die Anfrage bekommen, mit einer Klasse die Abteilung «Tissue Engineering» zu besuchen. Diese Gelegenheit habe ich natürlich gleich beim Schopf gepackt, um mit einer Maturaklasse, Schwerpunkt Biologie/Chemie, die Labors zu besuchen. Der Nachmittag war hochinteressant und informativ, sowohl für die Schüler als auch für mich. Durch Ihre Auflage an die ZHAW, eine Gymnasialklasse einzuladen, haben Sie uns diesen besonderen Nachmittag im Forschungslabor ermöglicht. Die Schülerinnen und Schüler konnten viel profitieren und ihren Horizont erweitern. Ich möchte mich als Lehrer der Klasse 4N bei Ihnen ganz herzlich bedanken, dass Sie einer Landmittelschulen wie der Kanti Wattwil diesen aussergewöhnlichen wissenschaftlichen Einblick ermöglicht haben!

Rechtshandbuch für Stiftungen, Aktuelles und Trends; Oktober 2011; Rezension: Foundation Governance Band 8 «Rechnungslegung und Revision von Förderstiftungen. Handlungsempfehlung für die Praxis»; Philipp Egger, Georg von Schnurbein, Daniel Zöbeli, Claus Koss


In der Süddeutschen Zeitung vom November 2010 beklagte der Regensburger Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Claus Koss, dass es für deutsche Stiftungen – aber auch für die Kontrollbehörden – an einheitlichen Standards zur Rechnungslegung fehle. Nun hat er gemeinsam mit Philipp Egger, Georg von Schnurbein und Daniel Zöbeli einen ganzen Band mit Vorschlägen für eine entsprechende inhaltliche Rechnungslegung und Revision vorgelegt. Die Schwierigkeit bei der Rechnungslegung liegt zunächst in der fehlenden Notwendigkeit, abgesehen von den gesetzlichen Anforderungen bzw. den Massgaben der Stiftungsaufsicht Stiftungen haben keine Investoren, denen gegenüber sie rechenschaftspflichtig wären. In der weiteren Argumentation kommt der Band aber schnell zu einem grossen Srauss von Stakeholdern, die sehr wohl ein Interesse an der Rechnungslegung einer Nonprofit-Organisation und damit auch einer Stiftung haben. Durch freiwillige Transparenz lässt sich Vertrauen schaffen, so die wichtige Botschaft, bevor das Buch ins Kleinteilige geht. Die Empfehlungen sind vor dem Hintergrund eines 2002 eingeführten Schweizer Spendensiegels entstanden, doch sie lassen sich durchaus auf deutsche Stiftungen übertragen. Der Band enthält neben Vorschlägen für die Rechnungslegung selbst auch Hinweise zur Relevanz einer internen Kontrolle; Bestandteile eines internen Kontrollsystems (IKS) in Förderstiftungen werden gleich mitgeliefert. Die grosse Schwierigkeit zahlreicher Stiftungen mit historischem Kunst- und Kulturbesitz, Kunst zu bewerten, greift ein eigenständiges Kapitel auf. Dass die Autoren Stiftungen aus der Praxis kennen, zeigt der Hinweis im Kapitel über Rechnungslegung und Reporting von Vermögensanlagen darüber, wie Stiftungen tatsächlich über Ihre Vermögensanlage berichten. Der Abschlussteil über die Revision von Stiftungen ist für deutsche Stiftungen weniger geeignet als die übrigen Kapitel, da sich hier die jeweiligen gesetzlichen Regelungen doch deutlich unterschieden. Dennoch ist das Buch auch für deutsche Stiftungen ein nützliches Handwerkszeug.

Collaboration and Partnerships: the «swissnex» Case, Ed. Fondation 1796, Geneva September 2011, p. 14


In the meantime, SHARE had captured the interest of another force in the Swiss research and innovation landscape: Gebert Rüf Stiftung in Basel. Philipp Egger, it’s director, quickly grasped SHARE’s relevance to his foundation’s mission, and understood the need to show early results. With this in mind, Gebert Rüf Stiftung launched the New Entrepreneurs in Technology and Science (NETS) in order to «contaminate young Swiss scientists with the entrepreneurial virus.» SHARE would organize study tours in the Boston region, and would work with the Babson College for Entrepreneurship to manage the program.
Sure enough, NETS provided the early success that Egger anticipated and that SHARE needed. By 2006, the program was absorbed into Venturelab, a larger-scale national effort run on behalf of the Confederation by CTI-Switzerland’s Innovation Promotion Agency, whose design had itself been informed by NETS’ experience. A decade later, 115 of the 187 entrepreneurs sent to Boston had launched a business, creating 900 jobs in Switzerland and yielding more than CHF 210 million in company revenues. The founder of InSphero, a company, that markets a new method of screening biochemical compounds for pharmaceutical companies, offered high praise for the NETS experience, «I was amazed by the excellent contacts of the venture leaders and 'swissnex'. On the first evening in Boston, I met a manager at Novartis Research there… Two days after that, I had one of the best sales meeting since we started InSphero!» Other NETS alumni included the entrepreneurs behind successful companies such as Doodle.com, Glycart and Aleva Neurotherapeutics, among many others.

E-Mail von Thomas Bachofner, Generalsekretär der Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz KFH, 24. August 2011


Die Aus- und Weiterbildung ihrer Kader betrachten die Fachhochschulen als strategische Zukunftsaufgabe. Sie wollen ihr Programm «Higher Education Management HEM», das sie seit 2001 erfolgreich führen, stärken und ausbauen.
Die Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz KFH hat jetzt dazu den «Verein Higher Education Management» gegründet. Er wird gemeinsam von der KFH und der Schweizerischen Konferenz der Rektorinnen und Rektoren der Pädagogischen Hochschulen COHEP getragen und nimmt seine Aktivitäten am 1. Januar 2012 auf.
Wir haben heute dazu eine Communiqué an die Medien verschickt. Die Gebert Rüf Stiftung hat ja HEM nicht nur mitinitiiert, sondern durch eine grosszügige Finanzierung auch an den Start geschoben und bis 2008 getragen. Wir haben einen Hinweis ins Communiqué aufgenommen.
An dieser Stelle ein riesengrosses herzliches Dankeschön.

ASCN Jahreskonferenz in Bazalati, Georgien, 24./25. Juni 2011


Doktorandin, Deutschland:
Ich möchte mich bei Euch allen ganz herzlich für eine wirklich fabelhafte Konferenz bedanken. Es war eine einzigartige Möglichkeit, sich mit jüngeren und älteren Forschern auszutauschen und Netzwerke aufzubauen. Neben vielen interessanten Gesprächen beschäftigt sich ein georgischer Teilnehmer mit einem meiner Diss. verwandten Thema, welches in Deutschland unheimlich schwierig zu recherchieren ist. Nun treffen wir uns bald und ergänzen unsere Forschungsergebnisse.
(...)
Ich kann hier natürlich nur meine Eindrücke ein wenig zusammenfassen, aber persönlich habe schon an vielen Konferenzen in und außerhalb der Region teilgenommen und kann nur sagen Bazaleti war wirklich außerordentlich gut. Ich denke generell habt Ihr die Erwartungen von vielen der Teilnehmer noch weit übertroffen.

Post-Doctorant, USA:
I wanted to send a sincere note of thanks to ASCN for the conference in Georgia. That was an exceptional group of scholars and it was terrific to meet with several very talented local scholars about whom I had not heard anything before. We have already been communicating via email and I hope we will work together in the future.
Logistics were terrific, the location was wonderful, and the whole event significantly exceeded my expectations (which were already high to begin with!).

Neue Zürcher Zeitung, 22. Juli 2011, Die Schweiz als florierendes «Stiftungsparadies»


Die wichtigsten Tätigkeitsbereiche der gemeinnützigen Stiftungen sind Soziales, Bildung, Wissenschaft, Kunst und Kultur sowie Gesundheit (s. Grafik). Die grössten Förderstiftungen sammeln sich bei SwissFoundations, dessen Mitgliederliste bekannte Namen wie Jacobs Foundation, Ernst Göhner Stiftung, Gebert Rüf Stiftung, Christoph-Merian-Stiftung, Avina Stiftung, Hirschmann-Stiftung, Fondation Nestlé pour l'Art, Credit Suisse Foundation, Accentus, UBS-Kulturstiftung, UBS Optimus Foundation, Julius-Bär-Stiftung oder Zuger Kulturstiftung Landis&Gyr enthält.

E-Mail des ehemaligen Swiss Baltic Net Stipendiaten T. Zukas, 5. Juli 2011


Gute News aus Brüssel! Nächstes Jahr wird das 25. Jubiläum des Erasmus-Austauschprogramms gefeiert und die EU-Kommission informierte mich mit einem Schreiben, dass ich im Zusammenhang mit diesem Anlass zum Erasmus Student Ambassador ausgewählt wurde. 2002 hat die Kommission meine «success story» als Erasmus Student in Deutschland zu den top 30 success stories des Erasmus Programms, welches bis dann von 1 Million Studenten absolviert wurde, ausgewählt. Die diesjährige Wahl, nehme ich an, wäre ohne den Erfolg vom Jahr 2002 nicht möglich gewesen; wie auch nicht ohne alledem, was ich in der Zwischenzeit erreicht habe. Ich freue mich!
Viele Grüsse und danke herzlichst für alles (ohne Unterstützung der Gebert Rüf Stiftung wäre der Erfolg mit Sicherheit nicht erreicht!)

Aus dem Abschlussmail eines Projektleiters, 21. Juni 2011


Durch die Gebert Rüf Stiftung wurde es mir ermöglicht, eine neue interdisziplinäre Forschungsrichtung einzuschlagen, in der ich meine bisherigen Kenntnisse aus der Synthetischen Biologie in die Materialwissenschaften übertragen konnte. Dank dieser Brücke zwischen den Disziplinen gelang es uns, einen neuen Typ an intelligenten Materialien zu entwickeln, der von der wissenschaftlichen Gemeinde hochinteressiert aufgenommen wurde (mehrere Publikationen in den Top-Zeitschriften der Fachrichtung, Einladungen zu internationalen Konferenzen).
Die in diesem Projekt gewonnenen Resultate ermöglichten es mir, weitere Forschungsgelder in Höhe von >CHF 2 Millionen einzuwerben. Dank diesen Mitteln arbeiten heute ca. 2/3 meiner 20-köpfigen Forschergruppe an der Fortführung des von der Gebert Rüf Stiftung initiierten Projektes. Neben diesen wissenschaftlichen Erfolgen führte das Projekt zu zwei internationalen Patentanmeldungen, über deren Verwertung wir zur Zeit mit diversen Firmen in vielversprechenden Gesprächen sind.

Beilage «Seltene Krankheiten», Tages Anzeiger, 1. März 2011


Aus dem Editorial: «In der Schweiz ist die Gebert Rüf Stiftung bisher die einzige, die jährlich 2 Millionen Franken für die Erforschung seltener Krankheiten investiert. Hier steht ein Gremium an hoch qualifizierten Fachleuten zur Verfügung, das wir leider noch nicht nutzen. Eine Unterstützung seitens des Bundes wäre daher mehr als wünschenswert. Durch solche Förderung könnten auch neue Unternehmen entstehen, die wiederum zu Wirtschaftswachstum führen und eine gesündere Zukunft für uns alle ermöglichen.»

Philanthropie Aktuell 1/11, im Februar 2011, Vorreiterrollen


Prof. Dr. Georg von Schnurbein vom CEPS, Centre for Philanthropy Studies, Universität Basel: «Der Verband, der 2011 sein 10-jähriges Jubiläum feiert, hat mit dem Swiss Foundation Code einen grossen Anteil an der europäischen Vorreiterrolle der Schweiz in Sachen Nonprofit-Governance.» Sowohl an der Gründung und Arbeit des Verbands der Förderstiftungen in der Schweiz wie auch der Entstehung der Grundsätze und Empfehlungen zur Gründung und Führung von Förderstiftungen hat die Gebert Rüf Stiftung einen wesentlichen Anteil.