HANDLUNGSFELD «BREF – BRÜCKENSCHLÄGE MIT ERFOLG»

Modellprojekte an Fachhochschulen

Ausschreibung 2017: Soziale Innovation

> Die Ausschreibung ist geschlossen.
> Per 13. August wurden 51 Projekte eingereicht.


Unter dem Titel «BREF – Brückenschläge mit Erfolg» fördert die Gebert Rüf Stiftung modellhafte Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die dazu beitragen, das Potential der Schweizer Fachhochschulen als F&E-Partner zu stärken. Dafür stehen jährlich 1.5 Mio. CHF zur Verfügung.

Das Förderprogramm BREF, das in enger Zusammenarbeit mit «swissuniversities – Kammer Fachhochschulen» durchgeführt wird, ist seit 2011 auf die Thematik der «Sozialen Innovation» fokussiert. Die Jahresausschreibungen richten sich an Angehörige von Fachhochschulen, die starke Ideen für modellhaft neue und vielversprechende Kooperationen mit Praxispartnern aus Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln. Durch ihren starken Bezug zur Praxis haben Fachhochschulen ein besonderes Potential, sozialen Innovationen zum Durchbruch zu verhelfen.

Die Ausschreibungen werden jeweils im Januar gestartet, Eingabeschluss ist im Sommer, im Herbst werden die Förderentscheidungen getroffen.

Der Programmfokus «Soziale Innovation» wird nach sechs Jahren in Folge 2017 zum letzten Mal ausgeschrieben. Die Gebert Rüf Stiftung führt das Förderprogramm BREF mittelfristig weiter, ab 2018 mit einer neuen thematischen Ausrichtung, die in Abstimmung mit «swissuniversities – Kammer Fachhochschulen» im laufenden Jahr erarbeitet wird.

Programmbeschrieb

Jahresausschreibung 2017: «Soziale Innovation»


  • Alle Fachhochschulen, Standorte und Fachbereiche werden im Januar 2017 gemeinsam von swissuniversities und Gebert Rüf Stiftung angeschrieben und mit Unterlagen zur Ausschreibung ausgestattet.
  • Der Programmfokus «Soziale Innovation» wird zum letzten Mal ausgeschrieben und per 2018 durch einen neuen ersetzt.
  • An einer Teilnahme interessierten Projektleiterinnen und Projektleitern wird empfohlen, vor einer allfälligen Gesuchsabfassung mit der Koordinationsstelle BREF und/oder der Geschäftsleitung der Gebert Rüf Stiftung Kontakt aufzunehmen.

Termine


  • Lancierung: im Januar 2017
  • Eingabefrist: 13. August 2017
  • Entscheidungen: im November 2017

Grundlegende Anforderungen


Das Projekt
  • ist an einer Fachhochschule verankert und wird von der Schulleitung ausdrücklich mitgetragen;
  • orientiert sich an konkreten Bedürfnissen und relevanten Problemstellungen;
  • entspricht den Qualitätsstandards des jeweiligen Forschungs- und Entwicklungsbereichs;
  • ist bereichs- und fachübergreifend aufgestellt;
  • zeichnet sich durch eine aktive Beteiligung von Brückenpartnern aus Praxis, Gesellschaft und Wirtschaft aus – die Aufbereitung von Plattformen allein erfüllt diese Anforderung nicht.

Inhaltliche Förderkriterien


Unter dem Thema «Soziale Innovation» werden beispielhafte Projekte für einen erfolgreichen, neuartigen Brückenbau zwischen Fachhochschule und Praxispartnern gesucht, die einen Erkenntnis- und Transfergewinn anstreben.

Besonders erwünscht sind Vorhaben, die
  • neue F&E-Kooperationen zwischen Fachhochschule und Praxis begründen;
  • die Kommunikation über Leistungsangebote der Fachhochschulen und Leistungsnachfrage von Praxispartnern verbessern;
  • spezifische Fachhochschul-Kompetenzen in F&E aufbauen;
  • zur Bildung von Schwerpunkten und zur fachhochschulinternen Vernetzung führen;
  • zur fachhochschulspezifischen Nachwuchsförderung beitragen.

Formale Förderkriterien


  • Gesuche werden nur in Form eines einzigen PDF-Files entgegengenommen, in dem alle das Gesuch betreffenden Unterlagen zusammengeführt sind.
  • Die Förderung kann Projektgruppen zugesprochen werden, die bereits am jeweiligen Thema arbeiten, sowie auch neuen Projektgruppen.
  • Verbundprojekte mit Partnern aus verschiedenen Fachhochschulen sind möglich.
  • Es werden Projekte bis zu einem Maximalbudget von CHF 300’000 bevorzugt, die auf maximal zwei Jahre angelegt sind.
  • Finanziert werden in erster Linie Salärkosten. Erwünscht ist der Einsatz von Hochschulmitteln. Auf jeden Fall sind Infrastruktur, Ausrüstung und Verbrauchsmaterial von der jeweiligen Schule bereitzustellen.
  • Projekte können auch von dritter Seite mitunterstützt werden (z. B. Bundesmittel, Kantone, Stiftungen, Wirtschaft). Lückenfinanzierungen allerdings sind nicht das Ziel dieses Programms.
  • Es sollten konkrete Pläne über die finanzielle Fortsetzung nach Auslaufen der Förderung vorhanden sein.

Projektevaluation und Projektbegleitung


  • Gesuche werden vom Beirat des Programms evaluiert und juriert. Die Gebert Rüf Stiftung und swissuniversities – Kammer Fachhochschulen bestellen den Beirat BREF gemeinsam. Bei Bedarf werden zusätzliche externe Stellungnahmen eingeholt.
  • Der Stiftungsrat der Gebert Rüf Stiftung entscheidet im November 2017 über die zu fördernden Projekte. Anschliessend werden die Entscheide allen Gesuchstellern mitgeteilt und die Liste der bewilligten Projekte auf dieser Website publiziert.
  • Rückkommensanträge und Wiedererwägungsgesuche sind ausgeschlossen; über negative Förderentscheide wird keine Korrespondenz geführt.
  • Mit den Projektleitern und Projektleiterinnen der bewilligten Gesuche wird ein Fördervertrag abgeschlossen, der die Meilensteine, die Fördertranchen, die Berichterstattung sowie die Projektbegleitung im Einzelnen regelt.
  • Sämtliche Urheberrechte verbleiben bei den Projekten.

Organisation

Beirat BREF


  • Prof. Dr. Richard Bührer, Gebert Rüf Stiftung, Mitglied des Stiftungsrats
  • Dr. Katja Gentinetta, Gebert Rüf Stiftung, Mitglied des Stiftungsrats
  • Prof. Franco Gervasoni, Direktor der Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana (SUPSI), Vizepräsident der Kammer Fachhochschulen und Vorstandsmitglied von swissuniversities
  • Prof. Dr. Rudolf Marty, Gebert Rüf Stiftung, Präsident
  • Prof. Dr. Thomas D. Meier, Rektor Zürcher Hochschule der Künste (ZFH)
  • Prof. Dr. Peter Voll, Leiter Institut Soziale Arbeit, Fachhochschule Westschweiz Valais-Wallis (HES-SO Valais/Wallis)
  • Prof. Monika Wohler, ehemalige Prorektorin Hochschule für Angewandte Wissenschaften St.Gallen (FHO)

Kontakt


Koordinationsstelle BREF: Dr. Anne Crausaz Esseiva, swissuniversities, Bereichsleiterin Forschung & Entwicklung, Effingerstrasse 15, Postfach, 3000 Bern 1, anne.notexisting@nodomain.comcrausaz@swissuniversities.notexisting@nodomain.comch, Fon +41 31 335 07 36
Geschäftsstelle Gebert Rüf Stiftung: Dr. Marco Vencato, Stv. Direktor, Bäumleingasse 22/4, 4051 Basel, marco.notexisting@nodomain.comvencato@grstiftung.notexisting@nodomain.comch, Fon +41 61 270 88 20


Jahresauschreibung 2016: «Soziale Innovation»

Die Förderentscheide sind Anfang November 2016 gefallen. Von 52 Projektgesuchen wurden die nachfolgenden 6 Finalisten ausgewählt:


Partner

 

Gesuche nach FH-Regionen

Berner Fachhochschule 6, Fachhochschule Nordwestschweiz 4, Fachhochschule Ostschweiz 9, Haute Ecole Spécialisée de Suisse occidentale 15, Hochschule Luzern 4, Kalaidos Fachhochschule 1, Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana 4, Zürcher Fachhochschule 8

Programme website in english

with all information

Page BREF en français

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Broschüre 2014

Mit redaktionellem Schwerpunkt auf dem Thema «Soziale Innovation»:
Programme Review 2014
Revue du programme 2014

Dossier Schweizer Monat

«Wie innovativ sind die Schweizer Fachhochschulen?»
Lesen

Forschungsbericht des Think Tank W.I.R.E

Im Auftrag des SNF zur Bedeutung von sozialer Innovation in Wissenschaft und Praxis.
Bericht

Quicklinks Projekte

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Bildnachweis Kopf

Christoph Läser Photograph AG Basel