KOSTEN DER VERMÖGENSVERWALTUNG

Einfache Vollkostenrechnung in CHF


Die jährlichen Vermögensverwaltungskosten der Gebert Rüf Stiftung inklusive Controlling sowie Überwachung und Begleitung durch die Stiftungsgremien belaufen sich gegenwärtig auf ca. 0.21 % des Stiftungsvermögens p. a.

Bei einer weitestgehend aktiven Vermögensverwaltung fallen verschiedene sichtbare und unsichtbare Kosten (Kosten für die Depotführung, Kosten der Vermögensverwaltung, Courtagen für Umschichtungen, Kosten des Währungswechsels, de facto unsichtbare Kosten in strukturierten Produkten etc.) sowie diverse Steuern an. Beim Vermögens-Pooling werden einige dieser Kosten eliminiert, die anderen erheblich reduziert. Für eine kleine Förderstiftung kann die Kostendifferenz ohne weiteres in der Grössenordnung von 1 Prozent pro Jahr liegen (100 sog. Basispunkte).
Kostenfaktoren in CHF
2015
2016

Vermögensverwaltungs- und Administrationsgebühren (inkl. MwSt)

322’749
NN

Kommissionen/Courtagen und Spesen bei Kauf/Verkauf im Zusammenhang mit Mittelabflüssen (z. B. Förderausschüttungen) oder Mittelzuflüssen (z. B. Rückerstattung Quellensteuern) sowie Portfolioumschichtungen (z. B. Gewichtsverschiebungen im Rahmen von Index-Anpassungen)

8’775*
NN
Investment Controlling: Jahrespauschale
(inkl. MwSt)
16’200
NN
Begleitung und Überwachung durch Stiftungsgremien (Schätzung)
10’000
NN
Total Kosten in CHF
357’724
NN

Kosten total in % des Stiftungsvermögens p.a.

0.21

ZZ

 

* Schätzung der Spread-Kosten bei den Fondsausgaben und -rücknahmen.
Die zur Realisierung der Poolinglösung notwendige Vermögensreorganisation im Januar 2010 verursachte zusätzlich einmalige Kosten von CHF 216’935, welche durch die Möglichkeit, Aktienanlagen gegen Währungsverluste abzusichern, bereits im ersten Jahr mehr als kompensiert worden sind.
Im Mai 2013 wurde eine Strategieänderung (Diversifizierung) vorgenommen, welche zu Umschichtungen mit entsprechenden einmaligen Kosten führte. Es wurden neue Anlagekategorien (Aktien Emerging Markets, Unternehmensanleihen Fremdwährungen) berücksichtigt, welche auch bei passiver Verwaltung teurer als die bisherigen Anlagen sind. Daher ist auch in den folgenden Jahren mit leicht erhöhten Vermögensverwaltungs- und Administrationsgebühren zu rechnen. Der Kostenpunkt Kommissionen/Courtagen etc. sollte sich, sofern nicht eine weitere Strategieänderung oder ein Rebalancing aufgrund der Marktentwicklung ansteht, in etwa im Bereich der Vorjahre bewegen.